Solid-State-Kopfhörerverstärker AUDICULA-HL
© Reinhard
Brunsch
 |
| - AUDICULA-HL mit AKG K701 - |
...er ließ die andern reden und glaubte nicht... (Rainer Maria Rilke, 1907...)
Aus guten Gründen vertraue ich in Sachen Audio-Elektronik und Kopfhörerwiedergabe ausschließlich meiner eigenen langjährig (das sind mittlerweile einige Jahrzehnte...) gewachsenen Hörerfahrung und meinen eigenen Ohren, die wie ein akustisches Fingerabdruckprofil meine individuelle Hörwahrnehmung prägen - diesem Umstand hat in erster Linie der AUDICULA-HL seine Entstehung zu verdanken, nachrangig für die Tatsache seiner Existenz waren pure Neugier, der Wunsch nach einer fundierten Meinungsbildung, das Interesse an möglichst aufschlussreichen Hörvergleichen ('learning by hearing'...) zum Thema OTL-Röhre/Halbleiter, diskreter OPV/integrierter OPV, Bipolartransistor/Unipolartransistor und OPV-Rolling und die durchaus vorhandene Einsicht, daß nicht für alle, aber einige Musikgattungen und so manches Kopfhörermodell ein Halbleiter bzw. ein Hybridkonzept des Verstärkers schlichtweg die bessere, weil technisch angemessenere Lösung ist: im Gegensatz zu den mit höheren Spannungen und geringen (Anoden)-Strömen betriebenen hochohmigen Elektronenröhren sind Transistoren niederohmige aktive Bauelemente, kommen mit relativ niedrigen Betriebsspannungen aus, liefern höhere Ströme und eignen sich daher sehr gut für niederohmige Treiberimpedanzen.Entstanden ist dabei ein formal wohlproportioniertes, exquisites Solid-State-Gerät aus der enigma-line / Audicula-Kopfhörerverstärkerreihe, das ebenfalls dem üblichen 'Technik-Design' abgeschworen hat: in einem typischen Holz / Alu-Gehäuse mit ausgesprochen edler Anmutung und mit einem kaum verbesserungsfähigen KHV Standard-Schaltungsdesign ist der Verstärker sehr ehrlich und geradlinig konzipiert, durchgängig DC-gekoppelt und unempfindlich für die bei seinen OTL-Röhrenkollegen technisch bedingten leidigen Impedanzprobleme, selbstverständlich ohne irgendwelchen Firlefanz und HiEnd-Okkultismus und ohne den bei kommerziellen Geräten gerne eingesetzten 'feature-overkill', womit der technisch überflüssige, ziemlich sinnlose Marketing-Audio-SchnickSchnack gemeint ist. Versorgt wird der Verstärker von einer großzügig dimensionierten Dual-Rail PSU, die mit einer blitzsauberen, elektronisch stabilisierten Betriebsspannung von ±18Volt, niedrigstem Innenwiderstand und geringster Restwelligkeit den optimalen Antrieb von Kopfhörern aller Impedanzklassen ohne den üblichen Ausgangskondensator gewährleistet. Da jeder Audio-Verstärker keine andere Aufgabe hat, als seine Versorgungsspannung im Rhythmus der anliegenden Nutzsignalspannung zu modulieren, ist ein solides, belastbares und sauberes Netzteilkonzept die Basis des erreichbaren Klangpotentials - bei einem seriös konstruierten Halbleiter-KHV ist das Netzteil zusammen mit Mechanikteilen und Gehäuse der eigentliche Bauteile-Kostenfaktor des Geräts, die Elektronikteile des Verstärkers sind hingegen vergleichsweise preisgünstig. Genau an dieser Stelle verläuft üblicherweise die Trennlinie zwischen den sehr guten und den weniger guten bis unbrauchbaren kommerziellen Vertretern dieses Verstärkertyps, wobei die letztgenannten oftmals mit simplen Netzteil-Notlösungen auskommen müssen, die nicht in der Lage sind, das durchaus vorhandene klangliche Potential der eingesetzten Verstärkerelektronik auszureizen ... Um denjenigen den Wind aus den Segeln zu nehmen die behaupten, die perfekte Gleichspannungsversorgung des Kopfhörerverstärkers mit Akkuzellen fördert das allerletzte Qentchen an Klangqualität zutage, wurde die Stromversorgung eines Verstärkermoduls zwei symmetrisch verkabelten 18-Volt NiCd-Akkuteilen von zwei Bohrschraubern übertragen und ein ausgiebiger AB-Hörvergleich mit einem zweiten, völlig identischen netzbetriebenen Verstärker durchexerziert. Abgesehen davon, daß es sicher eine ganze Menge Voodoo-Freaks gibt, die im Brustton der Überzeugung dem NiCD-Akku 'klanglich' an dieser Stelle den Li-Akku, die Alkaline- oder die altehrwürdige Zink-Kohle-Batterie vorziehen , war das Resultat vorherzusehen und ist auch schnell formuliert: 100% identisches Klanggeschehen bei beiden Kandidaten - alles andere ist nichts anderes als Hörillusion, Werbung für Red Wine Audio ® oder den "ulkigen" batteriebetriebenen Grado ® RA-1, inflationäre Wichtigtuerei oder auch komplette Ignoranz der zugrunde liegenden physikalischen Zusammenhänge. Alle Bedienelemente des Verstärkers sowie Einschalt-Kontroll-LED und Klinkenbuchse für den Kopfhörer befinden sich auf der Frontseite, die beiden attraktiven Edelstahltaster sind für die relaisgesteuerte Ein/Aus Funktion des Geräts zuständig. Herzstück des AUDICULA-HL sind die diskret aufgebauten OP-Verstärker von BursonAudio ® aus dem australischen Melbourne bzw. die integrierten bipolaren OP-Verstärker NE5534AN von ON-Semiconductor ® (ein Chip-Design von PHILIPS ® aus den späten siebziger Jahren, das Maßstäbe setzte...) und der von vielen als 'Tuning-Option' gepriesene LME49710HA von National Semiconductor ®, beide speziell für Audio-Elektronik entwickelt. Operationsverstärker sind Bauelemente, die innerhalb ihres spezifizierten Aussteuerbereichs außerordentliche Linearität aufweisen und somit extrem günstige Klirrfaktorwerte erreichen. Zur Entlastung der beiden getrennten Operationsverstärker sind deren Ausgänge jeweils mit einer im Class-A Betrieb arbeitenden, diskret aufgebauten OCL-Transistor Endstufe gepuffert, wobei sowohl bipolare als auch unipolare Komplementärtransistorpaare ausprobiert wurden. Nach umfangreichen Hörtests und aus anderen gewichtigen Gründen wurde den bipolaren Audio-Transistoren in dieser Schaltungsumgebung eindeutig der Vorrang eingeräumt, die symmetrische Komplementär-Endstufe mit Leistungs-NF-Transistoren liefert weitaus höhere Ströme als die üblicherweise verwendeten TI/BB Current-Booster-ICs BUF634, die bei 200mA am Ende ihrer Kräfte sind - keiner der aktuell erhältlichen Kopfhörer wird damit 'ins Schwitzen' kommen, die Endstufe ist in der Lage, jeden noch so stromhungrigen dynamischen Kopfhörer bis weit jenseits seiner Klirrgrenzen zu versorgen - ein nicht zu unterschätzender Vorteil gegenüber OTL-Röhrenverstärkern, besonders geeignet für den 'Hochpegelhörer nahe der Schmerzgrenze', den angemessen dimensionierte Halbleiter-KHV prinzipiell mitbringen...
 |
| Elektronik des AUDICULA-HL: Beschränkung auf das Notwendige, KH-Transistorverstärker benötigen keine aufwändige Stromversorgung und keine zusätzliche Schaltungsperipherie wie Verzögerungselektronik... |
Die 'gewichtigen' Gründe für die Entscheidung sind schnell aufgezählt: im Gegensatz zu den perfekt symmetrisch erhältlichen Komplementärpaaren bipolarer Transistoren sind unipolare Transistoren lediglich als nur annähernd komplementäre Exemplare mit einer unvorteilhaften Datenstreuung verfügbar - eine optimale Symmetrie erreicht man nur mit einer Quasikomplementär-Endstufe. Die üblichen vertical-channel HEXFET®-LeistungsMOSFETs sind prinzipiell nicht für lineare Anwendungen konstruiert - mit einer angemessenen Schaltungsumgebung lässt sich zwar darauf reagieren, für einen Class-A Linearbetrieb sind dazu aber relativ hohe Ruheströme notwendig (bei ±18Volt PSU-Spannung ca. 140mA !), was enorm hohe Verlustwärme der Transistoren, überdimensionierte Kühlkörper zur Wärmeableitung und damit aufgrund des integrierten Netzteils ein für einen reinen Halbleiter-KHV wie den AUDICULA-HL völlig unpassendes, riesiges Verstärkergehäuse notwendig macht - ein aus meiner Sicht technischer und formaler 'Overkill' für einen kleindimensionierten KHV, der keine protzige Ausgangsleistung, sondern pure Qualität abzuliefern hat... Ein vielfach behaupteter klanglicher Vorteil oder ein röhrenähnlicher 'sound' der Feldeffekt-Transistoren ist für mich nicht nachvollziehbar. Die gesamte Verstärkerelektronik ist mit qualitativ hochwertigen Bauteilen aufgebaut, alle relevanten Steckverbinder sind selbstverständlich vom Spezialisten Neutrik ® und kein China-Import... Mit der gebotenen Fairness, dem angemessenen Understatement und etwas salopp formuliert: der Verstärker ist klanglich 'nicht von schlechten Eltern', er kann mit dem technisch ähnlich konzipierten (integrierte OPVs mit nachgeschalteter Bufferelektronik), aber unverschämt überteuerten Beyerdynamic ® A1 souverän mithalten, der oben erwähnte RA1 ist hier schlichtweg nicht der Rede wert... Seine klangliche Über-Alles-Performance ist in jeder Hinsicht auf einem überraschend hohen Niveau, das Gerät akzeptiert dabei völlig klaglos sämtliche Treiberimpedanzen der eingesetzten Kopfhörer - die Schallwandler bei den Hörproben waren meine beiden Spitzenreiter AKG K701 (62 Ohm) und Beyerdynamic T1 (600 Ohm). Kurzfristig zur Verfügung standen mir noch der Beyerdynamic DT 880 in der 600-Ohm Variante, die Flaggschiffboliden aus der 'EinKiloEuroKlasse' Sennheiser HD800 (300 Ohm), sowie die meiner Ansicht nach völlig unberechtigt hochgelobten und von auffälligen Mythen umrankten isodynamischen Modelle HiFiMan HE-6 (eingespielt, prinzipbedingter extrem schlechter Wirkungsgrad, 50 Ohm) aus China und der Audez'e LCD2 aus USA, bei denen sich auch nach längeren Hörsitzungen ein der Preiskategorie angemessener 'WOW-Effekt' keineswegs einstellte - mit Ausnahme einer durchaus beachtlichen Hochpegelfestigkeit, die mir vor vielen Jahren bereits bei dem von Mario Bellini raffiniert gestylten Planarmodell YAMAHA HP-1 auffiel. Der HiFiMan hat eine Sonderstellung - er benötigt aufgrund seines Leistungshungers im OTL-Röhrenbetrieb dringend eine Impedanzanpassung in Form eines Ausgangstrafos, mit dem AUDICULA-HL hat er keine Probleme. Trotz des riesigen Hypes in den USA, das die chinesische Firma HiFiMan mit dem Revival des aus den 70iger Jahren bekannten isodynamischen Planar-Membranprinzip losgetreten hat, hat mich der maßlos teure HE-6 und sein Tragekomfort, seine optische, haptische (es stellen sich einige Assoziationen zu meiner ukrainischen Kiev88CM ein...) und klangliche Performance im Vergleich zu den erwähnten Mitstreitern am allerwenigsten beeindruckt, auch mit dem häufig wortreich und inhaltsarm überschwenglich gelobten und gleichermaßen überteuerten US-amerikanischen Audez'e LCD2 kann ich (!) nicht viel anfangen - seine 'sound-signature' erinnert mich teilweise sehr deutlich an die klangliche Abstimmung der seligen US-amerikanischen AR3a Lautsprecherbox von Acoustic Research ®, vor vielen Jahren mit großem Werbeaufwand und unter Zuhilfenahme der damaligen musikalischen Autorität eines Herbert von Karajan auf den Hifi-Markt gebracht...ich muss fairerweise dazu sagen, daß mich abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen bisher weder HiFi-Equipment noch fotografische Gerätschaften aus US-amerikanischer Fertigung sonderlich beeindruckt haben, was im übrigen gleichermaßen für die berufliche Arbeit der 'Dirigentenlegende' Karajan gilt... Angemessene Modellkonstanz sollte in diesen extremen Preisregionen eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, der Kunde möchte für die geforderte Summe nicht zum Qualitätskontrolleur degradiert werden - in relativ kurzer Zeit existieren mittlerweile mehrere unterschiedlich abgestimmte Varianten dieses Kopfhörers, für eine akustische 'Neujustierung' der Treiber und einigen Modifikationen beim ansonsten technisch nahezu unveränderten aktuellsten Modell LCD3 hält der wenig zimperliche Hersteller gleich zwei große Hände auf und verlangt dafür den doppelten (!!) Kaufpreis des Vorgängermodells, was aktuell in etwa dem zehnten Teil des Preises einer äquivalenten (550 Gramm) Gewichtsmenge reinem Gold entspricht. Guten Klang erkennt man keineswegs immer am Preisschild, das gilt sowohl für HiFi-Produkte als auch für Musikinstrumente. Eine einigermaßen seriöse Preisgestaltung sollte nach meiner Auffassung zumindest ansatzweise in etwa die Herstellungskosten für das jeweilige Produkt widerspiegeln, für dieses 'hübsche Sümmchen' gibt es immerhin zwei exzellente, sehr überzeugend konstruierte und sehr neutral klingende, impulsfeste, kompakte und bestens verarbeitete aktive Zweiweg-Regiemonitore RL-906 mit jeweils getrennten (!) MOSFET-Endstufen und Aktiv-Frequenzweiche des sächsischen Lautsprecherspezialisten Musikelectronic-Geithain ®... Mein Verständnis für den exorbitanten Preis eines Stax SR009 ® mit Röhrenspeiseteil, in dem sich ebenfalls eine ganze Menge hochwertiger Elektronik verbirgt, hält sich schon sehr in Grenzen, die Preisforderung für einen LCD3 ist aus meiner Sicht nichts anderes als gnadenlose Abzocke nach dem Motto 'mal sehen, was der Markt so hergibt', was im übrigen auch für das vollmundig empfohlene, 'geheimnisumwitterte' Ultra-Wire Zuleitungskabel von Jena Labs ® gilt, das zur 'Überlistung' der physikalischen Gesetzmäßigkeiten mit einer kryogenen Behandlung (die gibt es tatsächlich im Bereich der Materialhärtung, hier als imposant-pseudowissenschaftlich verschwurbelte Formulierung für behauptete besonders 'audiophile Eigenschaften' verwendet...) eine veränderte atomare Struktur des Kabelmetalls erhalten soll, aus der sich dann angeblich eine deutlich Steigerung der Übertragungsqualität ergibt - ein echter, kaum zu überbietender HiEnd-Unsinn, der an die ziemlich erfolgreich vermarktete und bereits erwähnte 'physikalische Wasserenthärtung' anknüpft, eine beabsichtigte assoziative Nähe zum bekannten Phänomen der Supraleitung deutet sich hier an. Da müssen dann wohl auch sämtliche Metallteile im Signalweg wie Cinchbuchsen, Platinen-Leiterbahnen, Lötzinn, bedrahtete Bauelemente, IC-Fassungen, Steckverbinder und, und, und, sich konsequenterweise einer 'kryogenen Behandlung' unterziehen müssen, sonst kann das wohl nix werden , allein der klangvolle Begriff 'kryogen-eutektisches Lötzinn' lässt bereits deutliche Klangverbesserungen erwarten - ein weiteres interessantes Betätigungsfeld für die Marketingabteilungen tut sich da auf...
 Leider unterstreicht Audez'e die Exclusivität seines aktuellen Flaggschiffs mit der Verwendung von Zebrano-Edelhölzern für die beiden Treibergehäuse der LCD3-Hörermuscheln - mit seiner attraktiven Musterung ist das wertvolle, feine Tropenholz geradezu prädestiniert für derartige Luxusgegenstände, der westafrikanische Baum ist jedoch ganz massiv in seiner Existenz bedroht und wurde deswegen in die Rote Liste der gefährdeten Arten aufgenommen... Üblicherweise üppig gesponserte Testberichte mit hocheffektiver Werbewirkung, optimales Marketing sowie die aktuelle Situation auf dem Kopfhörermarkt werden den Markterfolg schon richten, hier schweigt 'des Sängers Höflichkeit'... Der Audez'e hat zwar einen besseren Wirkungsgrad wie sein Konkurrent HE-6, seine eher grundtönige akustische Abstimmung liegt mir aber genauso wenig, sie kommt z.B. weder mit den köstlich-herben original Barock-Mixturen diverser Organum-Plenum-Registermischungen der großen Arp-Schnitger-Orgel von St.Jacobi/Hamburg zurecht noch mit dem silbrigen Glanz eines französischen Taskin-Cembalos - vielleicht eher etwas für den älteren Hörer mit einem ohnehin naturgemäß reduzierten Hochton-Hörvermögen... Der überirdisch-betörende Tonfall der Stradivari-Violine im faszinierenden Kammermusikspiel der Schweizer Geigerin Simone Zgraggen ist mir von diversen Live-Auftritten sehr geläufig, ebenso das helle Timbre im äußerst brillianten Klang der Guadagnini-Geige der jungen Koreanerin Clara-Jumi Kang. In Schuberts C-Dur Quintett in einer Einspielung mit der Schweizerin am ersten Pult des Schubertquintetts bleibt beim Abhören mit dem LCD2 von dem unvergleichlichen Glanzlicht des Instruments - besonders im Tuttisatz - nicht viel übrig, etwas ähnliches passiert beim Abhören von Beethovens Violinkonzert mit dem Instrument der Koreanerin - nebenbei bemerkt: David Garrett spielt sowohl auf einer Stradivari als auch auf einer Guadagnini... Der gewichtsbedingt (550 Gramm...) äußerst mäßige Tragekomfort macht den Hörer für längere Hörsitzungen für mich ungeeignet und ist eigentlich nur helmgewöhnten Motorradfreaks zu empfehlen, die ziemlich archaisch-primitiv anmutende Aufhängung der beiden Kopfhörermuscheln des LCD2 erzeugt keinen dieser saftigen Preisklasse angemessenen Eindruck, aber vielleicht kann ich mich in naher Zukunft mit dem LCD10 anfreunden... Last but not least: aus gutem Grund wird bei Audez'e gerne auf die relativ üppige Membranfläche des circumauralen LCD2/3-Treibers - 6,17 inch² = 15,7cm² pro Treiber (!) - verwiesen. Gelegentlich findet man sogar das Doppelte der genannten Zahl ohne einen Hinweis darauf, daß es sich bei der Zahl um die Summe beider Membranflächen handelt... Über Reflexionen an der Ohrmuschelanatomie soll die große Membranfläche für eine weitgespannte Raumdarstellung verantwortlich sein - der seit vielen Jahren sehr erfolgreich auf dem Markt etablierte, im Vergleich mit dem LCD3 zehnfach (!) günstigere, ebenfalls circumaurale Premiumkopfhörer AKG K-701 braucht sich da mit seiner opulenten 6,25 inch² = 16cm² -Treiberfläche keineswegs verstecken... Entgegen meiner persönlichen Abneigung: sowohl HiFiMan als auch Audez'e sind sehr erfolgreiche Start-up 'Boutique-Hersteller', denen es mit der 'Soundmixtur' (die allen Ernstes stellenweise mit dem Adjektiv 'neutral' beschrieben wird...) ihrer isodynamischen Folien-Kopfhörer anscheinend gelungen ist, zumindest in den USA die Zustimmung einer breiten Hörerschicht zu finden. Mainstream-Meinung war und ist nunmal eher selten ein qualifizierter (!) Ratgeber: Die Kultsendung 'WETTEN DASS' ist trotz enormer Zuschauerresonzanz meilenweit von einer guten Fernsehshow entfernt, die sprachliche Qualität der dilettantischen Verse von Heinrich Hoffmanns außerordentlich populärem und beliebten 'STRUWELPETER' lässt ebenfalls sehr zu wünschen übrig und über das journalistische Niveau von BILD, der auflagestärksten Tageszeitung Europas, braucht man eigentlich nicht zu diskutieren... Für die Besitzer der LCD2/3 bleibt am Ende nur zu hoffen, daß die Planar-Kopfhörermembranen der teuren Luxus-Boliden mit ihrem extrem dünnen Folienmaterial und den darauf befestigten Antriebsspulen auch einen längeren Zeitraum überdauern werden...  Da ich ein engagierter Kammermusikhörer bin hat für mich der Beyerdynamic T1 (besonders bei Streicherkammermusik) mit seiner klanglichen Finesse, seiner ungewöhnlichen Pegelfestigkeit und seiner neutralen Abstimmung die Nase ganz weit vorn - aber auch der ähnlich abgestimmte, konkurrenzlos preisgünstige AKG K701 hält da nahezu gleichwertig mit, von der vielfach zu hörenden bzw. zu lesenden Behauptung einer völlig anderen Liga des fast fünfmal (!) so teuren Beyerdynamic Flaggschiffs ist da für mich nichts zu hören, um im Bild zu bleiben: der AKG spielt klanglich in allen relevanten Belangen ebenso souverän in der Kopfhörer-Premiumklasse mit wie z.B. ein T1 und selbstverständlich macht er das nuanciert anders. Er ist zudem wesentlich leichter und damit auch komfortabler, was für den passionierten Kopfhörerenthusiasten nicht ganz unwichtig ist. Beide Kopfhörer sind auf klangtechnisch optimale Aufnahmen angewiesen, bei denen sie ihre überragenden Fähigkeiten erst richtig entfalten können. Wer es nicht glaubt und auch nicht hört dem empfehle ich mit beiden Top-Hörern ein aufmerksames Hörstudium der 2010 erschienenen Aufnahme von Arnold Schönbergs Streichsextett op. 4 "Verklärte Nacht" mit den Glass Chamber Players, insbesondere ab Takt 229 (Sehr breit und langsam) und den Schlussteil ab Takt 370 (Sehr ruhig) - da bleiben bei beiden Kopfhörern nicht nur für mich schlichtweg keine Wünsche mehr offen. Auch die äußerst differenzierte akustische Abbildung eines großformatigen Orchesterklangs liegt den beiden Schallwandlern, dazu noch ein weiterer CD-Tipp für genussvolles Hörstudium: Erich Wolfgang Korngolds wundersam-farbsattes Violinkonzert mit dem französischen Geiger Renaud Capuçon und einem glänzend inspirierten Rotterdam PO - da hat die DG-Aufnahme mit der deutschen Vorzeigegeigerin Anne Sophie Mutter zusammen mit ihrem Ex-Ehemann André Previn am Pult in jeder Hinsicht das Nachsehen... Den vielgelobten HiFiMan HE-6 hatte ich bereits am Hybrid-KHV EF-5 aus gleichem Hause gehört - eine typische Zwitterkonstruktion, die für den optischen 'Showeffekt' mit einer 12AU7/ECC82 Doppeltriode aufgebrezelt wurde und somit auch den Röhrenliebhaber ansprechen soll, in der Halbleitersektion arbeitet ein Doppel-OP275 und zwei Power-OPs LM675, die für die Ausgangsleistung zuständig sind. Als elektronisch nicht ganz unbedarfter Mensch fragt man sich natürlich, was die beiden Triodensysteme der ECC82 in einer derartig konfigurierten Schaltungsumgebung elektronisch eigentlich bewirken sollen, ein OP275 benötigt in dieser Funktion zu seiner Ansteuerung weder eine Spannungsverstärkung des Eingangssignals (Triode in Kathodenbasischaltung ) noch eine Pufferstufe (Triode in Anodenbasisschaltung), auf die beiden Röhrentrioden kann hier schaltungstechnisch komplett verzichtet werden - ein No-Go für den engagierten Tube-Rolling-Fan, wozu die populäre ECC82 geradezu einlädt, die einzige denkbare Funktion der Trioden ist wohl das 'Einschleifen' einer 'Röhrenfarbe' in das von Halbleiterelektronik geprägte Nutzsignal, wobei man sich den Dual-OP275 eigentlich sparen könnte... Allem Anschein nach hat man dabei die Probleme mit der Erzeugung einer sauberen Anodenspannung für die Versorgung der Doppeltriode unterschätzt, was sich am deutlich wahrnehmbaren Restbrumm des KH-Verstärkers zeigt und wegen des niedrigen Wirkungsgrads des HE-6 schon bemerkenswert ist - ein komplettes Halbleiterkonzept bzw. die simple Überbrückung der Röhrensektion wäre dann doch die bessere Lösung, für eine wirkungsvolle Röhren-Retro-Optik würde die bloße Beheizung der beiden ECC82-Kathoden allemal genügen... Sehr überraschend war das Ergebnis für mich eigentlich nicht, aufgrund zahlreicher Erfahrungen hält sich mein Respekt vor dem analogen (!) HiFi Know-How aus der chinesischen Volksrepublik (im Gegensatz zu manchen Erzeugnissen aus Taiwan...) in ganz eng gesteckten Grenzen: Wunder gibt es zwar immer wieder, aber nicht im Segment der höchst anspruchsvollen und heiklen elektrodynamischen Wandlertechnologie, egal ob es sich um Mikrofone, Abtastsysteme für Vinylplatten oder Kopfhörer handelt - einen Computer oder ein Audio-Digitalsystem aus einer Handvoll vorhandener ICs und bereits fertigen Modulen des Elektronikmarktes zusammenzustellen ist hingegen eher unproblematisch. Im übrigen hat die Firma Sennheiser ® eine Menge negativer Erfahrungen mit enormen Qualitätsmängeln von chinesischen Bauteilen und Produkten der in die chinesische Volksrepublik ausgelagerten Fertigung... Ich bin fest davon überzeugt, daß der inzwischen angehäufte riesige audiotechnische Erfahrungs-, Informations- und Entwicklungsvorsprung derartig hochkompetenter Audiospezialisten wie die oben genannten europäischen Herstellerfirmen, die auch im professionellen Studiobereich seit vielen Jahrzehnten international außerordentlich erfolgreich agieren, sich nicht so ohne weiteres quasi im Handstreich einholen lässt - das seit langem bekannte und längst mausetotgesagte, inzwischen nach anscheinend erholsamem Dornröschenschlaf wiederbelebte isodynamische Treiberprinzip (früher verwendet von AudioTechnica, Denon, Peerless, Grundig, Yamaha, Fostex, Sansui, Wharfedale, heute 'Comeback' bei HiFiMan / Audez'e) ist eben genausowenig die vielzitierte akustische 'Wunderwaffe', zu der die Marketingstrategen es mittlerweile hochstilisiert haben, wie der elektrostatische Antrieb, sondern lediglich eine Variante von mehreren Möglichkeiten des Wandlerprinzips, die allesamt ihre Stärken und Schwächen mitbringen und erst mit deren optimaler Abstimmung ihre akustische Höchstform erreichen. Die japanischen Hersteller von Premium-Kopfhörern wie Denon ® und Audio-Technica ® haben sich heute komplett von diesem Wandlerprinzip verabschiedet, die europäischen Premium-Kopfhörerspezialisten AKG, Sennheiser, Rudistor und Beyerdynamic hatten nie einen isodynamischen Kopfhörer in ihrem Programm - die verantwortlichen Entwickler dieser renommierten Firmen werden ihre Gründe haben... Die beiden Audio-Pioniere Eugen Beyer und Fritz Sennheiser haben im Bereich der dynamischen Kopfhörer immerhin herausragendes geleistet: zum einen erschien bereits 1937 der von Eugen Beyer konstruierte DT48, damals noch Dynamisches Telefon (daher DT) genannt, der Urahn aller dynamischer Kopfhörer dieser Welt, mit einigen Veränderungen heute immer noch gebaut und ein großes Vorbild an akustischer Präzision und Neutralität, zum anderen hat die 1945 vom Audio-Pionier Fritz Sennheiser gegründete Firma aus der deutschen Provinz, die mittlerweile wieder Rekordumsätze im Audiomarkt erzielt, schon 1968 den erfolgreichsten dynamischen Kopfhörer der Akustik-Geschichte entwickelt, vom damals erschienenen legendären Klassiker HD414 mit seinen 2000 Ohm Treiberimpedanz (!), der sich mit seiner offenen und federleichten Konstruktion, seinem hohen Tragekomfort, seinem überaus schicken Design und seinen (damals) herausragenden Klangqualitäten wohltuend von den unförmigen und schweren 'Cans' der Konkurrenz abhob, sind über 10 Millionen Exemplare verkauft worden - das Ding war einfach nur gut, für optimal erhaltene Exemplare werden heute noch relativ hohe Preise erzielt. Nicht nur im ETI-Detmold (das heutige Erich Thienhaus Institut Detmold hieß damals noch Tonmeister-Institut...) gehörte neben dem Beyerdynamic DT48 der HD414 zu den Standard-Werkzeugen, auch in dem legendären, damals (wie heute...) mit technisch hochgerüstetem analogen Equipment ausgestatteten MPS-Tonstudio in Villingen (heute HGBS Musikproduktion) des unvergessenen Soundpioniers und Saba ® Erben Hans Georg Brunner-Schwer, war der Sennheiser unverzichtbar. Der HD414 schaffte es sogar bis zum 'Star' auf die Vorderseite eines Schallplattencovers des MPS-Albums 'FOUR OF US' mit dem mittlerweile leider fast völlig vergessenen, damals wie heute musikalisch-künstlerisch einfach umwerfenden US-amerikanischen Vokalquartett 'The Singers Unlimited', auf dem die für die Aufnahmequalität wesentlich entscheidenden elektroakustischen Studiowerkzeuge abgebildet waren: die vier HD-414 Monitore der Vokalisten, aufgereiht auf einem Mikrofongalgen, zusammen mit zwei edlen Neumann Röhren-Großmembran-Kondensatormikrofonen, dem [ U 87 ] und dem Stereomikrofon [ SM 69 ] - auch heute noch gesuchte und sündhaft teure State-of-the-Art Vintage-Mikrofontechnik vom Allerfeinsten, gerade gut genug für die raffinierten Overdubbingaufnahmen der extrem komplexen und hochartifiziellen a-cappella Vokal-Arrangements des Perfektionisten Gene Puerling, Co-Produzent, Bariton, Leiter und Gründer der mit ihren wahrhaft 'grenzenlosen' vokalen Fähigkeiten einzigartigen, unerreichbaren und maßstabsetzenden 'four magic-voices' aus Chicago, von denen inzwischen leider bereits zwei (Gene Puerling und Len Dressler) verstorben sind. Genug der Schwärmerei, ich selbst hatte auch einen HD-414 und mochte ihn sehr, auch noch nach dem Jahr 1972, in dem der 'Geniestreich' des Schweizer Tüftlers und ehemaligen DRS-Tonmeisters Jürg Jecklin erschien: der JJ Float Elektrostat. Der Float war eigentlich nichts anderes als eine Kopfhörer-Variante des 1957 erschienenen und damals schon mit einem gewissen 'Nimbus' ausgestatteten englischen QUAD ESL ® Elektrostaten, auch das verwendete Push-Pull-Antriebsprinzip war völlig identisch - der JJ Float hatte alle klanglichen Vorteile des Quad-ESL, aber leider auch seine Nachteile geerbt... Jecklin war viele Jahre später bis zu seiner Pensionierung Gastprofessor und Leiter der Tonmeisterausbildung an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien und ist auch heute noch mit über 70 Jahren mit Lehrveranstaltungen (Aufnahmeanalyse) dort aktiv... Das nicht gerade umwerfende klangliche Niveau der Kopfhörer aus den 70iger Jahren lässt sich mit den aktuellen Entwicklungen in diesem Bereich nicht vergleichen, die musikalisch-akustischen Qualitäten des Float haben uns deswegen seinerzeit - zumindest teilweise - mächtig beeindruckt, seine Tragequalitäten waren hingegen wenig überzeugend, man musste schon sehr vorsichtig sein, schnellere Kopfbewegungen brachten das 'Monster' schnell aus der Balance... Aber zurück zum 'Magnetostaten' HE-6 - ein ziemlich irreführender Begriff, das Antriebsprinzip hat mit der Magnetostatik nichts zu tun, deswegen bevorzuge ich die treffendere Bezeichnung 'isodynamisch'. Bei seiner Markteinführung in die kleine, heißumkämpfte Top-Klasse dynamischer Kopfhörer war selbstverständlich neben dem pseudoliterarischen HiEnd-Gefasel in diversen Testpublikationen eine nicht unerhebliche Portion des üblichen Marketing-Geblubbers im Spiel, für eine effiziente Ankurbelung des Absatzes in der feinen HiEnd-Marktnische ist eben einiges zu tun: ein angemessener Antrieb eines ziemlich leistungshungrigen Kopfhörers wie dem HE-6 ist angeblich mit den aktuellen Verstärkermodellen kaum möglich, es müssen neue Kaufanreize für exclusive, spezielle HE-6 KHV-Varianten mit hoher Ausgangsleistung her, die demnächst auf dem Markt erscheinen - mir schwant da einiges... 'Membran-Leiterbahnen aus Gold' hört sich ziemlich vielversprechend an - es liegt auf der Hand wohin die Marschrichtung der strategisch gewünschten Kundenassoziationen gehen soll: die gedankliche Verknüpfung des edlen Metalls zu einem gleichermaßen 'edlen' Klang liegt nahe, die großen Verkaufserfolge bei den superteuren und gnadenlos unsinnigen Gold-Feinsicherungen sprechen für sich, ein ähnlich gelagertes Ansinnen gibt es wie oben erwähnt auch beim Thema Kabel... Reines Gold - meistens wird es mit Kupfer oder Silber legiert - hat in elektrischer Hinsicht keinerlei Vorteile: in punkto Leitfähigkeit sind ihm die weniger prestigeträchtigen Alternativen Kupfer und Silber weit voraus. Als Edelmetall lässt sich Gold sehr schwer oxidieren und hat außerdem die höchste Duktilität (Blattmetall...) von allen Metallen - wegen seiner hohen Dichte hat es aber auch eine für Membran-Leiterbahnen ungünstig hohe spezifische Masse. Auch von Silber, Kupfer und Aluminium gibt es Blattmetall mit bis zu 0,2µ Dicke, das sich sehr leicht 'hauchvergolden' lässt... Gold ist Geld, irgendwie muß HiFiMan ja den heftigen Preisunterschied zu den 'billigen' Aluminiumspulen des kleineren Modells HE-5 rechtfertigen, besonders angesichts des aktuell schwindelerregend hohen Goldpreises...Voodoo lässt grüßen und Marketing-Tricks lauern überall... Nach nächtelangen höchst interessanten Hörsitzungen quer durch die Musikliteratur habe ich eine Menge dazugelernt und kann das Hörexperiment Röhre/Halbleiter auf folgenden Punkt bringen: nicht ein einziges mal bin ich ins Grübeln gekommen, welchem Verstärker ich den Vorzug gebe - für meine Hörgewohnheiten (!) hat im direkten AB-Vergleich mit ihren Röhrenkollegen die Audicula-Halbleitervariante lediglich optisch eine Chance, akustisch ist das Bessere der Feind des Guten, wobei es auf diesem hohen Niveau eigentlich kein 'besser' gibt, sondern eher ein 'nuanciert anders' im Sinne von einem 'für meine Hörerfahrung (!) stimmiger'. Zwei Beispiele aus unterschiedlichen Bereichen bieten in diesem Zusammenhang eine interessante Vergleichsmöglichkeit: 1) In der analogen Mittelformat-Farbdiafotografie gibt bzw. gab es eine ganze Palette exzellenter Premium-Normalobjektive: Biometar (Zeiss-Ost), Planar (Zeiss-West), Takumar (Pentax), Sekor (Mamiya), Nikkor (Nikon), Zenzanon (Zenza-Bronica), Curtagon (Schneider), Xenotar (Schneider), aber auch das weithin unterschätzte ukrainische Volna (Kiev). Es sind allesamt hochgezüchtete 5- bis 7-linsige Doppel-Gauss Objektive, deren mechanische Qualität zwar sehr unterschiedlich ausfällt, die sich in ihren Abbildungsleistungen aber nur in winzigen Détails bei offener Blende auf dem technischen Datenblatt (!) voneinander unterscheiden. Fotografiert man mit diesen 9 Objektiven eine analoge Farbdiaserie (!) vom gleichen Objekt mit einer Filmsorte, identischer mittlerer Blendenöffnung (!) und identischer Belichtungszeit, lässt sich in den entstandenen Diapositiven aufgrund des auf die Spitze getriebenen optischen Niveaus der Objektive außer einer nuanciert-unterschiedlichen Farbwiedergabe - bedingt durch die jeweils firmenspezifische Farbdispersion der Objektivlinsen und ihrer Beschichtung - kein weiterer Unterschied feststellen. Wahrnehmbare Qualitätsdifferenzen gibt es bei den angegebenen Bedingungen keine, es kommen ausschließlich die persönlichen Vorlieben bzw. Abneigungen des Fotografen bei der Bewertung der verschiedenen Farbnuancen ins Spiel, die selbstverständlich auch für spezielle bildkünstlerische Intentionen genützt werden können. Auch hier gilt im übrigen: die unterschiedlichen Farbnuancen werden ausschließlich im direkten (!) Vergleich vom trainierten Auge registriert ! 2) Ähnliche Nuancen bei der Bewertung sind auch im Bereich der Premium-Konzertflügelfabrikate zu registrieren: ob ein Steinway&Sons D-274, ein Bösendorfer Imperial, ein C.Bechstein D-282, ein Yamaha CFX oder ein Fazioli F278 bzw. F308, es handelt sich bei allen genannten Instrumenten um Spitzenprodukte des modernen Flügelbaus, über deren instrumentenbauliche Qualitäten, über Mechanik, eingesetzte Materialien und über ihr klangliches Potential man nicht diskutieren muss, da sind diese Instrumente in jeder Hinsicht auf gleicher Augenhöhe, sieht man einmal von den vollen acht Oktaven Umfang beim Imperial von Bösendorfer und von dem besonders schallstarken 3-Meter-Instrument von Fazioli ab. Klanglich gibt es selbstverständlich deutlich nuancierte Unterschiede auf höchstem Klangniveau zwischen den Fabrikaten, die jeweils die eindeutige Handschrift ihres Herstellers tragen und dem sensiblen Tastenkünstler die Wahl nicht gerade einfach machen... 'Weniger ist meistens mehr' oder auch 'the simpler, the better' - genau hier liegt nach meinen Erfahrungen die Wahrheit: ein vergleichsweise ziemlich einfach gestrickter Röhrenverstärker kommt dem (unrealistischen...) Idealfall eines 'verstärkenden' Drahtstückes schon ziemlich nahe, seine elektronische Konfiguration ist in ihrer übersichtlichen und konkurrenzlosen Simplizität kaum zu überbieten, das zu verstärkende Signal durchläuft im AUDICULA-II pro Kanal neben einigen passiven Bauteilen ganze zwei aktive Triodensysteme, bevor es in den Kopfhörertreibern ankommt - in der Halbleitervariante AUDICULA-HL sind es über zehnmal (!) mehr aktive Bauteile, die das Signal passieren muss, bis es am Ziel ankommt, das kann einfach nicht so gut funktionieren. Hinzu kommt die bekannte Tatsache, daß es sich mit der Versorgungsspannung einer Audioschaltung ähnlich verhält wie mit dem Hubraum eines Hubkolbenmotors oder mit der Negativfläche in der Analogfotografie: je mehr davon vorhanden ist, desto mehr steigert sich das Leistungspotential - hier hat die Röhrenschaltung prinzipbedingt die Nase vorn... Mein ganz persönlicher Beitrag zu den Themen integrierte OPVs versus diskrete OPVs und OPV-Rolling: die nicht unerhebliche Investition für die beiden diskreten Burson-Operationsverstärker ist für neue hochkarätige Audio-Software in Form von neuen CDs (deren inhaltliche und klangtechnische Qualität ohnehin den eigentlichen Wert einer Audio-Anlage ausmachen...) weitaus sinnvoller angelegt, eine in diesem Zusammenhang häufig behauptete signifikante Klangverbesserung durch diskret aufgebaute OP-Verstärker kann ich in keinem Fall bestätigen - ganz im Gegenteil: insbesondere bei klangtechnisch exzellenten Aufnahmen subtiler Kammermusik punkten die beiden Standard-Operationsverstärker mit sensibler Feinzeichnung, wobei der weithin unterschätzte, mittlerweile 'klassisch' gewordene und für ein paar Cent erhältliche NE5534AN sich in dieser Schaltungsumgebung außerordentlich wohl fühlt und seinem auf dem Papier objektiv besseren 'Tuning' - Konkurrenten LME49710HA klanglich eindeutig den Rang abläuft ... auch die Top-KHV von Violectric ® arbeiten mit diesem Audio-Klassiker. Gute Audio-Performance ist eben weitaus mehr als auf einem schlichten Datenblatt mit Spitzen-Messwerten untergebracht werden kann. Last but not least: eine ganze Reihe von NE5534AN sind im analogen Elektronikteil des inzwischen legendären Studio CD-Players D731 von STUDER ® (gehört heute wie AKG ® zum US-Konzern Harman International ®) verbaut, der es ähnlich wie der ebenfalls in der Schweiz gebaute NAGRA ® CDC zu einer audiophilen Berühmtheit gebracht hat und sogar die völlig überteuerten und überschätzten dänischen Gryphon ® Player überholt - Tonmeister schwärmen heute noch von den klanglichen Qualitäten des kompromisslos konstruierten D731, der leider seit einigen Jahren nicht mehr produziert wird: es hat sich nicht nur bei Profis und Audio-Insidern herumgesprochen, daß man in den diversen eidgenössischen Audio-Edelschmieden wie Precide SA ® (Ergo ® A.M.T. Kopfhörer), Thorens ® , Nagra-Kudelski ® oder Studer-Revox ® tüftlerisches Fingespitzengefühl hat und eine gehörige Portion von Elektroakustik und Elektronik versteht ... Es gibt anscheinend auch im Audio-Halbleiterlager aktive Bauteile, die ähnlich wie eine altehrwürdige EL84 (ebenfalls ein PHILIPS-Design...) auf Anhieb ein Volltreffer sind und sich über die Jahre sämtlichen Versuchen zu einer nachträglichen Optimierung widersetzen. Mein Fazit: wie immer bei Audio-Themen ist größte Vorsicht mit Marketing-Sprechblasen, anderen Meinungen und anderen Höreindrücken angebracht, intensiv empfundener Konsumdruck stört nachhaltig die Fähigkeit zur differenzierten Hörwahrnehmung, die Korrelation 'hohe Preisklasse' / 'hohe Qualität' von HiFi- bzw. HiEnd-Komponenten befindet sich häufig in auffälliger Schieflage... 'Vorsichtig sein' betrifft selbstverständlich auch die eigene Hörwahrnehmung, bei der es, je nach Tagesform, immer wieder vermeintliche klangliche Unterschiede bzw. Hörillusionen gibt, die sich nicht nur auf Nuancen beschränken können... Davon zu unterscheiden ist der sich mit einer elitären päpstlichen Unfehlbarkeitsaura umgebende Möchtegern-Super-Hörer mit seinen überall und jederzeit verfügbaren überirdischen Hörleistungen, deren spektakuläres Ausmaß einen Vergleich mit der Fähigkeit eines Petrus, auf dem Wasser zu spazieren ( siehe Matthäus 14, 25-33... ), keineswegs zu scheuen braucht - er kann nicht nur die schadstoffgeplagten 'Flöhe husten' hören, sondern darüber hinaus auch die subtilen akustischen Begleiterscheinungen des allseits bekannten 'Graswachsens' wahrnehmen, einschließlich einer präzisen Differenzierung des unterschiedlichen 'klanglichen Feinsinns' der Wuchsvorgänge gängiger Grassorten wie etwa Wiesenschwingel, Wiesenlieschgras und Bastardweidelgras, wobei sogar exakte Prozentzahlen für die klanglichen Unterschiede ganz locker aus dem Ärmel geschüttelt werden... Der für sprachsensible Zeitgenossen niederschmetternd-unerträgliche Voodoo-Jargon voller aufgeblasener Worthülsen, mit dem er seine Hörwahrnehmungen metaphorisch verklärt vorträgt, verschleiert lediglich die völlig trivialen Zusammenhänge, nach einem wirklichen Inhalt sucht man vergebens - derartige Hifi-Gurus mitsamt ihren Jüngern gibt es zuhauf und je lauter sie sich artikulieren umso unauflöslicher und dichter sind sie in ihrer kompletten Realitätsferne verstrickt. Ein genialisch ausgebildeter Hörsinn ermöglicht ihnen mit beneidenswerter Präzision das Hören der angeblich (!) unterschiedlich ausgeprägten klanglichen Finessen von symmetrischem und unsymmetrischem Kopfhörerantrieb, wobei die aufwändigere und kostenintensivere symmetrische Konzeption die klangliche Nase stets vorn hat. Aber: der seit einiger Zeit allerorten als das akustische 'Non Plus Ultra' bzw. 'State of the Art' hochgelobte LIQUID FIRE ® Hybrid-KHV von Alex Cavalli - ein Namensvetter des berühmten venezianischen Opernkomponisten Francesco Cavalli - hat 'nur' ein reguläres unsymmetrisches Konzept anzubieten, mit ganz gewöhnlichen 1/4 Zoll Stereoklinkenbuchsen... Im übrigen haben nach meiner Auffassung in einem Kopfhörer-Verstärker mit einer derartig schwindelerregenden Preisforderung billigste 90-Cent China-Keramik-Röhrenfassungen, die zudem auch noch optisch deutlich sichtbar inszeniert werden und deren Kelchfederkontakte wohl kaum 10 Röhrenwechsel ohne Probleme überstehen würden, schlichtweg nichts verloren. Das gilt gleichermaßen für die JJ ® (Jan Jorgo) Allerweltsröhren 6922 bzw. E88CC, für die mit dem irreführenden Begriff "JJ-Tesla-Tubes" geworben wird - JJ-Tesla-Röhren gibt es nicht, es handelt sich um eine Erfindung der Marketing-Strategen, die Ära der mit Recht damals hochgelobten Tesla ® -Röhren aus der ehemaligen Tschechoslowakei ist seit einigen Jahrzehnten mehr als mausetot. Auch wenn JJ-Röhren aktuell auf den ausrangierten alten Tesla-Maschinen hergestellt werden ist die Qualität der heutzutage gefertigten Röhren mit der Qualität von Tesla NOS-Röhren wegen der besonderen Situation in den Goldenen Jahren der Röhren-Ära nicht vergleichbar: das vorhandene aktuelle Röhren-Know-How und die Qualifikation des heutigen Fertigungspersonals ist vergleichsweise drastisch reduziert, die hochwirksamen, aber teilweise hochgiftigen und schwach radioaktiven Rohstoffe für die einstige Röhrenproduktion sind heute verboten... In dieser kaum zu glaubenden, fulminanten Preisregion muss einfach alles stimmen, deswegen sollte nach meiner Auffassung eine wertige Detailverliebtheit selbstverständlich sein: feine Röhren-Teflonfassungen (es gibt sie auch für Printschaltungen...) und hochwertige NOS-Röhren à la Telefunken CCa gehören im 3000€-KHV-Premiumsegment zu einer angemessenen Bauteilausstattung - ein Plastiklenkrad in einer extravaganten Hochpreis-Luxuslimousine wäre eben auch mehr als daneben... Aber zurück zum Thema: Der Klangunterschied von 50cm und 100cm Cinch-Audiokabel der gleichen Sorte, von eutektischem Lot (Sn63Pb37), nicht-eutektischem Lot (Sn60Pb40) und Silberlot (Sn60Pb36Ag4), von Geräten mit Ökostrombetrieb und Atomstrombetrieb, von Geräten mit Batterie / Akku / Netzbetrieb, Schaltnetzteil und Trafonetzteil, NiCd- und Li-Ionen-Akkus, von Flash-Speicherkarten verschiedener Hersteller (bitidentische Dateien vor ihrer Analogkonvertierung - grübel grübel...), ja sogar der klangliche Unterschied der Ladungsträgerelektronen im Valenz- und Leitungsband des Netzkabelmetalls sowie der Einfluss der Luftverschmutzung auf die Übertragungsqualität des altehrwürdigen UKW-Stereorundfunks wird gehört - alles kein Problem, der Einfallsreichtum ist schier grenzenlos und richtige echte Hörprofis wie J.S.Bach oder W.A.Mozart hätten sich an den Kopf gegriffen und ihren Ohren angesichts solcher unerreichbaren Überlegenheit nicht mehr getraut...

Wenn es aber schlichtweg darum geht, z.B. den Klang einer Sopranstimme von einer Altstimme, einer Altstimme von einer Counter-Altstimme, einer Violine von einer Viola (selbstverständlich nicht in ihren typischen Randlagen sondern im jeweils gleichen Oktavbezirk...), einer historischen und einer aktuellen Geige, einem italienischen und einem flämischen Cembalo, die beiden 8'- Orgelregister Fugara und Viola da Gamba eindeutig voneinander zu unterscheiden - samt und sonders spezielle musikalische Höraufgaben - die selbsternannten Hardcore-HighEnder wären mit ihrem Hör-Latein völlig am Ende...  Immerhin gelang es vor einigen Jahren nicht einmal den selbstsicher für sich das Adjektiv 'erfahren' in Anspruch nehmenden, mit Sophisticated-Hearing und seinen verästelten Micro-Nuancen angeblich bestens vertrauten 'HiFi-Göttern' bzw. Fachjournalisten einer 'renommierten' HiFi-Hochglanzfachpublikation bei einem Vergleichs-Blindtest die klanglichen Eindrücke von Compact Disc und Compact Cassette ( mit Dolby NR ! ) der jeweiligen Quelle eindeutig zuzuordnen - was unter anderem auch mit der enormen Qualität hochwertiger Cassettenbänder und deren Verwendung mit Repräsentanten der Endphase analoger Magnetbandtechnik zusammenhängt: den vielfach unterschätzten, extrem aufwändig konstruierten 3Kopf HiTech-Cassettenmaschinen mit mikroprozessorgesteuerter Bandsorten-Vormagnetisierung/Empfindlichkeit/Entzerrung. Es gibt eben keine sinnreiche Alternative zu ihm - von Voodoo-Fans, selbsternannten Wunder-Hörern, Hi-Fi-Gurus mitsamt der an ihren Lippen hängenden Gefolgschaft, aber auch von Marketing-Strategen wird er mit fadenscheinigen Argumenten abgelehnt, außerordentlich gefürchtet und gemieden wie vom Teufel das Weihwasser: der Blindtest. In der seriösen Weinverkostung durch eine Fachjury schon längst etablierter Standard, in der Bewertung von akustischen Eindrücken stößt er wegen seiner sowohl erhellenden als auch entlarvenden Wirkung auf Ablehnung. Dabei ist das argumentative Gewicht des reproduzierbaren Blindtests - sorgfältig geplant und selbstverständlich 'gewürzt' mit zufällig eingestreuten Fake-Durchgängen - nicht von der Hand zu weisen: Eine Blindteststudie mit optimiertem Testdesign und somit hoher Testqualität (RCT) steht in der Hierarchie der sechs Evidenzklassen - und damit in der Aussagequalität - ganz oben, die Meinung einer angesehenen Autorität hingegen steht ganz unten, die Sicherheit seiner Empfehlung ist demnach am schwächsten... Die Aussagekraft solcher Testverfahren bleibt zweifelsfrei die einzige Option einer zuverlässigen und glaubwürdigen Evaluierung der Möglichkeiten und Grenzen auditiver Differenzierbarkeit - ein trotz vieler berechtigter Einwände (u.a. wird die 'Spielbarkeit' des Instruments mitbewertet...) durchaus bemerkenswertes Beispiel gibt es hier... bzw. hier... (Informationen zum Testverfahren, engl.). Am ETI-Detmold hatten wir seinerzeit nicht nur enorm viel Spaß mit derartigen Tests - die nicht zu leugnende 'Schadenfreude' war dann am größten, wenn die allseits bekannten 'Hörspezialisten' wiedermal gewaltig mit ihren 'stupenden Hörleistungen' gnadenlos danebenlagen und mit den normalen Wahrnehmungsgrenzen unseres Hörsystems konfrontiert wurden: Perzeptionstäuschungen sind nunmal völlig natürlich, da macht die auditive Wahrnehmung keine Ausnahme... Selbstverständlich kam der gehörbildnerische Lernzuwachs dabei keineswegs zu kurz, derartige Hörerfahrungen prägen sich schon sehr tief ein... Dem berüchtigten 'Pinocchio des Tages' begegnet man in dieser Branche sehr häufig, die Länge seiner Nase korrelliert mit der Größe des 'Goldenen Windbeutels' und hat in manchen Fällen bereits besorgniserregende Ausmaße erreicht ! Ein gesundes Maß an Mißtrauen ist in jedem Fall angebracht und sehr empfehlenswert, das ständige Schmökern von Testberichten ist nach meinen Erfahrungen kontraproduktiv, da es sehr leicht eine Voreingenommenheit generiert - man muss sich schon selbst auf die Socken machen: wenn man selbst mit dem klanglichen Resultat einer Komponente zufrieden ist - auch wenn sich dahinter vielleicht eine Hörillusion oder auch Autosuggestion verbirgt - ist das durchaus in Ordnung. Oder mit anderen Worten: jeder soll doch einfach das hören was er möchte, solange er seine Hörwahrnehmungen als subjektive Empfindungen und nicht als unumstößliche Fakten deklariert - das gilt selbstverständlich für die von mir geschilderten Höreindrücke - ist es als Meinungsäußerung zu respektieren. Zu guter Letzt: Musikhören - möglichst live - ist für mich weitaus spannender und allemal sinnreicher als permanentes Testen und Upgraden von Audiogeräten, mitsamt dem immergleichen Durchnudeln von akustisch zwar spektakulären, aber musikalisch äußerst dürftigen Test-CDs - allen voran Tschaikowskys unsäglich lärmende Ouvertüre 1812 ("ich habe sie mit wenig Wärme und Liebe geschrieben..."), selbstverständlich mit donnernden Kanonenschüssen für die übliche 'Tieftonperformance'...
 Die Lebenszeit ist für das fortwährende Tappen in die überall lauernden Kaufanreizfallen viel zu kurz und viel zu kostbar, die Musikszene und die Musikliteratur haben eine unendliche Fülle hörenswerter Musik für die immer weniger werdenden 'Mußestunden' des Lebens anzubieten - womit ich wieder am Anfang des enigma-line Kapitels wäre: "Listen to the music, don't listen to your audio-gear..."oder auch "Don't be the audio-guy, be the music-guy..." 
 |
| Frontansicht AUDICULA-HL - ansprechende Proportionen, elegante Form, aparter Materialmix Aluminium eloxiert / Rotbuche natur, ganz leicht mit Leinöl behandelt... |
 |
| AUDICULA-HL, Variante mit zwei Neutrik KH-Buchsen für den A/B-Vergleich von Kopfhöreren, Einzeltaster mit integrierter LED und interner Toggle-Relais Elektronik. |
 |
| Anschlussfeld des AUDICULA-HL - selbstverständlich sind hier für die Signaleingänge ebenfalls Neutrik-Buchsen montiert. Halbleiterverstärker reagieren aufgrund der wesentlich niedrigeren Versorgungsspannungen und Impedanzen weitaus weniger empfindlich auf Trafo-Brummeinstreuungen und Restwelligkeiten der Stromversorgung als Röhrenverstärker - ein 10 Watt Toroidtransformator mit geringem Streufeld erspart die Auslagerung des Netzteils... |
Zurück zur
|